Stefan Zeimet
Hintergrund
Ökologisches Bauen
CLAYTEC Yosima Ambiente
 
Ökologisches Bauen
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  Ökologisches Bauen
 

Lehmputze

Gebäude und hier insbesondere Verputz und Beschichtung der Innen-
wände werden zuweilen als „dritte Haut“ bezeichnet. Und das zu Recht,
denn die letzten 2 cm des Wandaufbaus (Putz und Anstrich) sind verant-
wortlich für ca. 80 % des Raumklimas.

Waren noch Ende der 1980er Jahre alle Arten von Tapezierungen bei
Sanierungsvorhaben und im klassischen Neubau Standard, so ging man
im Laufe der Folgejahre mehr und mehr dazu über, die Innenwände,
sorgfältig verputzt, direkt zu streichen. Hierbei kamen i.d.R. synthetische
Produkte zum Einsatz, zum Leidwesen von Bausubstanz und Bewohnern
(Durchfeuchtungen + Abplatzungen aufgrund von Sperrschichten,
Schimmelbildung, Schadstoffemissionen, fehlende Luftfeuchteregulierung
usw.).

Inzwischen besinnt man sich auf das seit Jahrhunderten Bewährte: auf
ökologische und gesundheitsfördernde Lehmputze, die, seit 1999 im
deutschen Baurecht normiert und reintegriert (Lehmbau-Regeln DVL),
allen Anforderunge modernen Bauens genügen.

Vorteilhaft sind insbesondere:
- die Fähigkeit einer schnellen Luftfeuchteregulierung,
- Geruchs- und Schadstoffbindung,
- die Diffusionsfähigkeit zum Schutz der Bausubstanz,
- die Ungiftigkeit des normierten Baumaterials sowie,
- die positive Ökobilanz (Herstellung, Transport, Entsorgung).

Darüber hinaus überzeugen Lehmputze durch eine
- sinnliche, warme Ausstrahlung und die
- nahezu unbegrenzten farblichen und gestalterischen Ausdrucksmöglich-
keiten.

In der Regel werden die Putze zweilagig aufgetragen. Die Besonderheit
unseres Betriebes liegt u.a. in einer Qualitätsvereinbarung, die auf Wunsch
über die erhöhten Anforderungen nach DIN hinausgehen.